Peptide, gegliedert nach dem untersuchten Effekt.
Jeder Bereich gruppiert Peptide nach dem Körpersystem und den Effekten, die die Forschung tatsächlich untersucht — mit Evidenzniveau und regulatorischem Status für jeden Eintrag.
Stoffwechsel
Inkretin-basierte Peptide wirken auf die Regulation von Blutzucker, Insulinsekretion und Sättigung. In kontrollierten klinischen Studien wurden Effekte auf Nüchternglukose, HbA1c und Körpergewicht beschrieben; das überwiegend gastrointestinale Nebenwirkungsprofil ist vergleichsweise gut dokumentiert.
Eine der am besten untersuchten Gruppen. Die zugelassenen Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig; Status und Indikation unterscheiden sich je nach Land.
Regeneration
Substanzen dieser Gruppe wurden überwiegend in Tiermodellen auf geweberegenerierende, wundheilungsfördernde oder entzündungsmodulierende Eigenschaften untersucht. Kontrollierte Humanstudien fehlen für die meisten Vertreter.
Überwiegend nicht zugelassen; mehrere Vertreter stehen auf der WADA-Liste. Die Evidenz ist weit überwiegend präklinisch.
Kognition
Peptide mit Wirkung auf ZNS-Transmittersysteme, neurotrophe Faktoren oder soziale Verhaltensweisen. Die Datenlage reicht von frühen klinischen Studien (z. B. Oxytocin) bis zu überwiegend präklinischer Forschung.
Gemischt: einzelne Wirkstoffe sind als Arzneimittel zugelassen, andere ausschließlich experimentell. Westliche GCP-Studien fehlen für viele Vertreter.
Wachstum
GH-Sekretagoga und verwandte Peptide, die im Kontext von Wachstumshormon-Ausschüttung, Körperkomposition und Alterungsprozessen untersucht wurden. Die Evidenz reicht von frühen klinischen Studien bis präklinisch.
Überwiegend nicht zugelassen; viele Vertreter sind WADA-gelistet und können unter das Antidopinggesetz fallen.
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