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Glossar

Sachliche Kurzdefinitionen der Begriffe, die in der Datenbank vorkommen — von Rezeptortypen bis zu rechtlichen Grundlagen.

ADBG
Anti-Doping-Gesetz – regelt in Deutschland Besitz, Handel und Anwendung von Dopingmitteln.
Agonist
Molekül, das an einen Rezeptor bindet und ihn aktiviert – im Gegensatz zum Antagonisten, der ihn blockiert.
AMG
Arzneimittelgesetz – das deutsche Gesetz, das Zulassung, Abgabe und Verkehr von Arzneimitteln regelt.
Aminosäure
Grundbaustein von Peptiden und Proteinen. Die Reihenfolge der Aminosäuren bestimmt die Funktion.
Analogon
Künstlich abgewandelte Variante eines natürlichen Stoffes, meist mit veränderter Stabilität oder Wirkdauer.
DmMV
Dopingmittel-Mengen-Verordnung. Sie legt fest, ab welcher Menge der Besitz bestimmter Dopingmittel strafbar ist.
EMA
European Medicines Agency – die Arzneimittelbehörde der EU, zuständig für die zentrale Zulassung.
Evidenz
Belastbarkeit der wissenschaftlichen Datenlage – von präklinisch über frühe Studien bis klinisch etabliert.
FDA
Food and Drug Administration – die US-Behörde für die Zulassung von Arzneimitteln und Lebensmitteln.
GHRH
Growth Hormone-Releasing Hormone – steuert die Ausschüttung von Wachstumshormon aus der Hirnanhangsdrüse.
GHRP
Growth Hormone-Releasing Peptide – eine Klasse von Peptiden, die die Wachstumshormon-Ausschüttung anregen.
GIP
Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide – ein weiteres Inkretinhormon, das die Insulinantwort moduliert.
GLP-1
Glucagon-like Peptide-1 – ein Darmhormon (Inkretin), das Insulinausschüttung und Sättigung beeinflusst.
Halbwertszeit
Zeitspanne, in der die Konzentration eines Stoffes im Blut auf die Hälfte sinkt. Maß für die Wirkdauer.
Inkretin
Sammelbegriff für Darmhormone (z. B. GLP-1, GIP), die nach dem Essen die Insulinausschüttung steigern.
Klinische Studie
Untersuchung am Menschen in Phasen (I–III): Sicherheit, Dosisfindung und Wirksamkeit in zunehmend größeren Gruppen.
Molekulargewicht
Masse eines Moleküls, angegeben in Dalton (Da). Größere Peptide haben ein höheres Molekulargewicht.
Peptid
Kette aus Aminosäuren, kürzer als ein Protein. Viele körpereigene Botenstoffe und Hormone sind Peptide.
Präklinisch
Forschungsphase vor Studien am Menschen – meist Zellkultur- und Tiermodelle.
Rezeptor
Andockstelle an oder in einer Zelle, über die Botenstoffe ihre Wirkung auslösen.
Subkutan
Verabreichung in das Unterhautfettgewebe (s. c.) – eine gängige Form der Injektion.
WADA
World Anti-Doping Agency. Ihre Verbotsliste legt fest, welche Substanzen im Leistungssport verboten sind.